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Chryssa

Athens, 1933 — 2013
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Chryssa (Chryssa Vardea-Mavromichali, 1933, Athen – 2013, Athen) war eine Griechisch-Amerikanische Grafikerin und Bildhauerin, die vor allem für ihre monumentalen Assemblagen aus Neon, Bronze, Aluminium, Gips und Holz bekannt ist. Sie gilt heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen der frühen Pop Art, des Minimalismus und der Konzeptkunst.
Chryssa studierte von 1953 bis 1954 in Paris, wo sie unter anderem von Alberto Giacometti unterrichtet wurde und mit Künstlern wie André Breton und Max Ernst in Kontakt kam. Von 1954 bis 1955 besuchte sie die California School of Fine Art in San Francisco und zog danach nach New York, wo sie mit ihrer Partnerin, der Künstlerin Agnes Martin, zusammenlebte. Hier lernte sie auch Jasper Johns und Robert Rauschenberg kennen und gehörte zu den Initianten des amerikanischen Nouveau Réalisme, die das Alltägliche zur Kunst erklärten. Auf Andy Warhol übte sie mit ihren Stempel-Gemälden einen nachweislichen Einfluss aus.
Die spektakulären Neonreklamen am Times Square dienten Chryssa als wichtige Inspirationsquelle. Ab 1962 verwendete sie Neonröhren in ihren Kunstwerken und war somit eine der ersten Künstlerinnen, die dieses Werbemedium zum Kunstmaterial erklärte.

Einzelausstellungen (Auswahl)

2007 Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, D.C.
2005 Mihalarias Art Center, Athen

1997 Leo Castelli Gallery, New York
1979 Musée d'art moderne de la Ville de Paris
1977 Documenta VI, Kassel
1972 Whitney Museum of American Art, New York
1968 Documenta IV, Kassel
1969 Galerie Rive Droite, Paris
1968 Harvard University, Cambridge
1966/67 Pace Gallery, New York
1963 MOMA, New York
1961 Guggenheim Museum, New York

Literatur (Auswahl)

Douglas Schultz: Chryssa. Cityscapes, London 1990.
Douglas Schultz: Chryssa: Urban Icons, Buffalo 1983.
Pierre Restany: Chryssa, New York 1977.
Sam Hunter: Chryssa, New York 1974.
Diane Waldman: Chryssa. Selected Works 1955–1967, New York 1968.

Kunstwerke
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