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Buchpublikation

Clara Porges - Die Malerin des Lichtes, erster Band

Im Herbst 2013 präsentierte die Galerie Bromer die erste grosse Retrospektive mit über 130 Werken von Clara Porges (1879 - 1963) sowie die Edition einer umfassenden Monografie über die Künstlerin. Mit der Retrospektive und der Buchpublikation hat bromer kunst zwar eine späte, aber umso bedeutendere Würdigung der Künstlerin in die Wege geleitet.

Das künstlerische Schaffen von Clara Porges wurde seit 1912 und bis in die frühen 1950er-Jahre an zahlreichen Ausstellungen in London, Wien, München, Leipzig, Dresden, Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Bern und Zürich gezeigt. Dennoch gingen die Werke der Künstlerin fast vergessen. Erst 1985 mit der Eingliederung ihrer Werke in die Ausstellung «Das Oberengadin» wurde ihre grosse Bedeutung richtig wahrgenommen und in einem grösseren Kontext von Künstlern, die sich mit dem Engadin auseinandersetzten, betrachtet. 

Anlässlich des 50. Todestages von Clara Porges präsentierte Bromer im September 2013 neben Werken aus der eigenen Sammlung ebenso Werke von Clara Porges aus dem Sammlungsbestand der Fundaziun Capauliana aus Chur sowie aus zahlreichen Privatsammlungen. Zur Ausstellung erschien die erste umfassende Monografie zum Schaffen der Künstlerin: Clara Porges. Die Malerin des Lichtes, hrsg. v. Sergio Michels, Dora Lardelli, Bromer Art Collection, Michelsdeign Arteditions, 2013.

Heute verfügt bromer kunst über einen Bestand von über 40 Werken von Clara Porges.

«Die Aquarelle und Ölbilder wirken beinahe als wären sie auf Glas oder Seide gemalt. Denn obwohl die Werke bunt sind, erscheinen sie so, als würde ein Hauch von Wehmut den Bildern einen zusätzlichen persönlichen Ausdruck geben wollen. Gerade in den letzten zwanzig Jahren des Schaffens von Porges, beeinflusst durch den frühen Tod ihres Mannes 1932 und den politischen Veränderungen in ihrem Heimatland Deutschland, wird dies vermehrt deutlich.»

– Artikel in der Zeitschrift «kunstart»

Buchcover «Clara Porges. Die Malerin des Lichtes»

Zum Künstler
Clara Porges
Berlin, 1879 — 1963

Clara Porges (17.9.1879, Berlin – 17.5.1963, Samaden) besuchte von 1896 bis 1900 die städtische Kunstschule und die Akademie Fehr in Berlin, wo sie eine Ausbildung als Malerin erhielt. Studienreisen führten Porges nach Italien, Wien und auf den Spuren Nietzsches ins Engadin.
Die Kunstwerke von Clara Porges wurden seit 1912 und bis in die frühen 1950er Jahre in zahlreichen Ausstellungen in London, Wien, München, Leipzig, Dresden, Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Bern und Zürich gezeigt. Dennoch ging die Künstlerin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast vergessen. Erst 1985 mit dem Einbezug ihrer Werke in der Ausstellung Das Oberengadin in der Malerei im Segantini Museum in St. Moritz wurde ihre künstlerisches Können erneut wahrgenommen und ihr Werk in einem grösseren Kontext von Künstlern, die sich mit dem Engadin auseinandersetzten, betrachtet.