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Buchpublikation

Clara Porges - Die Malerin des Lichtes, zweiter Band

In Zusammenarbeit mit bromer kunst entstand 2015 der zweite Band zu der Schweizer Künstlerin Clara Porges von Sergio Michels. Mit dem Ziel, eine vollständige Übersicht des langen und leidenschaftlichen künstlerischen Schaffens Porges zu wiedergeben, zeigt das Buch nebst einer ausführlichen Monografie auch über 170 Werke. 

"Die Auffindung von über 170 Werken, die dem grossen Publikum unbekannt sind, hat mich angespornt die zweite Monografie zusammenzustellen, in der Absicht eine noch vollständigere Übersicht des langen und leidenschaftlichen künstlerischen Lebenslauf von Clara Porges zu wiedergeben. Es sind vor allem grossformatige datierte Ölbilder, die im Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen entstanden sind. Viele davon wurden im Auftrag von Engadiner Familien gemalt; einige wurden zwischen 1969 und 1975 von der Galerie City West in Bern an Kunstsammler und an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verkauft." - Sergio Michels

Zum Künstler
Clara Porges
Berlin, 1879 — 1963

Clara Porges (17.9.1879, Berlin – 17.5.1963, Samaden) besuchte von 1896 bis 1900 die städtische Kunstschule und die Akademie Fehr in Berlin, wo sie eine Ausbildung als Malerin erhielt. Studienreisen führten Porges nach Italien, Wien und auf den Spuren Nietzsches ins Engadin.
Die Kunstwerke von Clara Porges wurden seit 1912 und bis in die frühen 1950er Jahre in zahlreichen Ausstellungen in London, Wien, München, Leipzig, Dresden, Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Bern und Zürich gezeigt. Dennoch ging die Künstlerin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast vergessen. Erst 1985 mit dem Einbezug ihrer Werke in der Ausstellung Das Oberengadin in der Malerei im Segantini Museum in St. Moritz wurde ihre künstlerisches Können erneut wahrgenommen und ihr Werk in einem grösseren Kontext von Künstlern, die sich mit dem Engadin auseinandersetzten, betrachtet.