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#artworkoftheweek

Clara Porges - Sciora Gruppe, 1948

  

Clara Porges - Sciora Gruppe, 1948, Öl auf Leinwand, 56 x 50 cm


 

Clara Porges - Sciora Gruppe, 1948
Öl auf Leinwand
56 x 50 cm

Das künstlerische Schaffen von Clara Porges (*17.9.1879 Berlin – 17.5.1963 Samaden) wurde seit 1912 und bis in die frühen 1950er-Jahre an zahlreichen Ausstellungen in London, Wien, München, Leipzig, Dresden, Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Bern und Zürich gezeigt. Dennoch gingen die Werke der Künstlerin fast vergessen. Erst 1985 mit der Eingliederung ihrer Werke in die Ausstellung «Das Oberengadin» wurde ihre grosse Bedeutung richtig wahrgenommen und in einem grösseren Kontext von Künstlern, die sich mit dem Engadin auseinandersetzten, betrachtet. 

Die Sciora Gruppe ist die bekannteste Bergkette im Bergell und setzt sich aus dem Sciora Dafora, dem Ago di Sciora und dem Sciora Dadent zusammen. Das Tal im südlichen Teil des Kantons Graubünden gilt als Inspirationsquelle für Kunstschaffende und nebst Alberto Giacometti und Giovanni Segantini hat auch Clara Porges sich von dem Bergpanorama anregen lassen. Das Gemälde der Künstlerin stellt die Bergkette hinter einer Dorfszene dar. Die Berge erscheinen dabei massiv aber gleichwohl auch behütend, als würden sie dem darunterliegenden Dorf Schutz bieten.

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Clara Porges - Sciora Gruppe, 1948, Öl auf Leinwand, 56 x 50 cm


 

Clara Porges - Sciora Gruppe, 1948, Öl auf Leinwand, 56 x 50 cm

Zum Künstler
Clara Porges
Berlin, 1879 — 1963

Clara Porges (17.9.1879, Berlin – 17.5.1963, Samaden) besuchte von 1896 bis 1900 die städtische Kunstschule und die Akademie Fehr in Berlin, wo sie eine Ausbildung als Malerin erhielt. Studienreisen führten Porges nach Italien, Wien und auf den Spuren Nietzsches ins Engadin.
Die Kunstwerke von Clara Porges wurden seit 1912 und bis in die frühen 1950er Jahre in zahlreichen Ausstellungen in London, Wien, München, Leipzig, Dresden, Freiburg im Breisgau, Stuttgart, Bern und Zürich gezeigt. Dennoch ging die Künstlerin in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast vergessen. Erst 1985 mit dem Einbezug ihrer Werke in der Ausstellung Das Oberengadin in der Malerei im Segantini Museum in St. Moritz wurde ihre künstlerisches Können erneut wahrgenommen und ihr Werk in einem grösseren Kontext von Künstlern, die sich mit dem Engadin auseinandersetzten, betrachtet.