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Buchpublikation

Cuno Amiet - Retrospektive zum 150. Geburtstag

In dem Katalog zur Ausstellung «CUNO AMIET – Retrospektive zum 150. Geburtstag» wird die Werkschau umfangreich beleuchtet – eine Vielzahl von Werkfotografien und Ausstellungsansichten lassen den Betrachter in die Ausstellung eintauchen. Sämtliche der über 200 ausgestellten Werke sind in Bild und Text katalogisiert, die Künstler-Biografie sowie weitere Texte zu Cuno Amiet werden ebenso in die Publikation integriert.

Den 150. Geburtstag von Cuno Amiet nahm die Galerie Bromer zum Anlass, den Künstler und sein Schaffen in all seinen Facetten zu zeigen und überdies eine Retrospektive zu realisieren, welche in dieser Form in einer privat getragenen Institution noch nie umgesetzt wurde. Das Ergebnis sind 206 ausgestellte Werke aus 77 Jahren künstlerischen Wirkens begleitet von einem "begehbaren Fotoalbum", welches Amiets Biografie auch mit Texten nachzeichnet und einer Vielzahl von persönlichen Gegenständen des Künstlers. Auf knapp 200 Seiten erhält der/die Leser/in des Kataloges einen detaillierten Einblick in die Präsentation und die ausgestellten Exponate. Darüber hinaus finden sich darin interessante Informationen zum Künstler in Wort und Bild sowie Eindrücke vom Ausstellungsgeschehen. 

Zum Künstler
Cuno Amiet
Solothurn, CH, 1868 — 1961

Cuno Amiet (28.3.1868, Solothurn - 6.7.1961, Oschwand) malte bereits mit 15 Jahren das erste Selbstbildnis. 1884 lernte er durch seinen Vater den Maler Frank Buchser kennen, bei dem er die folgenden zwei Jahre unterrichtet wurde. Im Herbst 1886 ging Amiet nach München und studierte dort an der Akademie der Bildenden Künste. 1887 begegnete er Giovanni Giacometti, der ein lebenslanger Freund für ihn wird. Im folgenden Jahr reisten sie zusammen nach Paris und Amiet begann ein Studium an der Académie Julian. Ab 1892 war Amiet jedoch zunehmend unzufrieden mit dem Akademieunterricht und entschied sich nach Pont-Aven zu gehen, wo er Gauguin und van Gogh entdeckte und die Grundlagen für seinen Kolorismus legte.
1894 konnte Amiet in der Kunsthalle Basel ausstellen, doch stiess seine Verwendung reiner Farben bei der Kunstkritik vorwiegend auf Ablehnung. 1898 erhielt er den Auftrag, ein Porträt Ferdinand Hodlers anzufertigen, wodurch ein intensiver Kontakt zu dem Künstler entstand und Amiet sich mit dem Jugendstil auseinandersetzte.
1905 stellte Amiet in der Galerie Richter in Dresden aus, wodurch die Brücke Künstler auf ihn aufmerksam wurden. 1906 wurde er von Erich Heckel zur Mitgliedschaft eingeladen und bereits im selben Jahr beteiligte er sich an der ersten Brücke-Ausstellung in Dresden.
1914 zeigte Amiet in einer Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich 124 Werke. 1919 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Bern verliehen. Heute gilt Cuno Amiet als einer der wichtigsten Wegbereiter der Klassischen Moderne in der Schweiz.

 

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