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Intro
Buchpublikation

Dirk Salz - Painting the Absolute

Wie nehmen wir unsere Umwelt wahr? Was ist Realität? Können wir unserem Verstand trauen? All diese Fragen wirft der Künstler Dirk Salz (*1962) mit seinen Arbeiten auf. Die vielfach aus Epoxidharz geschaffenen Werke sind durch ihre besondere Haptik und Materialität nicht nur Reflexionsflächen. Gleichsam geben sie dem Betrachter einen transparenten Einblick in die reale Raumtiefe des Bildes, wodurch sie die Bildrealität mit der Wahrnehmungsrealität verbinden. Dadurch entsteht ein spannendes Wechselspiel, das den besonderen Reiz der Arbeiten ausmacht. Die Publikation bietet einen Einblick in das Schaffen des Künstlers. Das Buch behandelt neben der Malerei ebenfalls die eigenständige Werkreihe der Zeichnungen, die in Salz’ Werk eine besondere Stellung einnehmen.

Zum Künstler
Dirk Salz
Bochum, Deutschland, 1962

Dirk Salz, 1962 in Bochum geboren, lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr, Deutschland. Von 1979 bis 1981 erhielt Salz Privatunterricht in Zeichnen, Malerei und Kunstgeschichte. Nach dem Abitur studierte Salz Ingenieurwesen an der RWTH Aachen. Begleitend zum Studium und zur Arbeit setzte er seine künstlerische Ausbildung selbstständig und im Austausch mit anderen Künstlern fort. Von unterschiedlichen Künstlern geprägt, beginnt Salz seine Künstlerberufung in 2002. Seither ist er an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstelllungen sowie internationalen Kunstmessen vertreten.
Die Werke von Dirk Salz zeichnen sich durch eine glatte Oberflächenbeschaffenheit und ein besonderes Reflexionsverhalten aus. In mehreren Schichten trägt Salz Kunstharze, die er mit Pigmenten vermengt, auf den Bildträger auf. Dadurch erzielt er entweder opake oder durch das Applizieren  eines Lackfirnisses hochglänzende Oberflächen. Aufgrund ihrer glatten Oberflächen bilden sich diffuse Spiegelungen auf der Bildoberfläche ab. Salz thematisiert in seinen Werken die Ambiguität zwischen der Werkimmanenten Materialität und die von der Umgebung ausgehenden Reflexionen, welche dem Betrachter je nach Lichtverhältnis und Blickwinkel ständig neue Zugänge zu seinen Werken erlauben, um so allmählich ihre vielschichtige Komplexität zu erschließen.