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Rückschau auf die Ausstellungseröffnung «Cuno Amiet»

Zu Ehren von Cuno Amiet wurde die Retrospektive an seinem 150. Geburtstag, dem 28. März 2018, eröffnet. Die über 220 Exponate aus acht Jahrzehnten umfassende Ausstellung beleuchtet das künstlerische Werk des Wegbereiters der modernen Malerei in der Schweiz - darunter auch Arbeiten, die noch nie an einer öffentlichen Ausstellung präsentiert wurden. Die Eröffnung zog hunderte Besucher aus dem In- und Ausland nach Roggwil.

 

Impressionen Preview

Gäste während des geführten Rundganges an der Preview (photo: Simon Leibundgut)

Frühlingshafte Dekoration schmückte die Tische und selbst die Menukarte gestaltete Cuno Amiet einst für seine eigenen Gäste auf der Oschwand (Foto: Simon Leibundgut)

Frühlingshafte Dekoration schmückte die Tische und selbst die Menukarte gestaltete Cuno Amiet einst für seine eigenen Gäste auf der Oschwand (Foto: Simon Leibundgut)

Der nachempfundene Künstlergarten der Oschwand im grossen Saal von bromer kunst (Foto: Simon Leibundgut)

Ein Gast fotografiert die «Apfelernte» von Cuno Amiet (Foto: Simon Leibundgut)

Spitzenkoch Roc Greisler verwöhnte die Gäste mit kreativ interpretierten Gerichten aus dem Kochbuch von Anna Amiet (Foto: Simon Leibundgut)

Spitzenkoch Roc Greisler verwöhnte die Gäste mit kreativ interpretierten Gerichten aus dem Kochbuch von Anna Amiet (Foto: Simon Leibundgut)

Am Samstag, den 24. März 2018, fand die Preview statt. Leihgeber und Mitwirkende durften den ersten Einblick in die Ausstellung erhalten. Nach einem geführten Rundgang mit Julia Uti (Gallery Manger und Kunsthistorikerin M.A.) erwartete die Gäste ein Abend ganz im Sinne des aufblühenden Frühlings; Spitzenkoch Roc Greisler verwöhnte die Gäste mit kreativ interpretierten Gerichten aus dem Kochbuch von Anna Amiet und frühlingshafte Dekoration schmückte die Tische im grossen Saal von bromer kunst. Selbst die Menukarte gestaltete Cuno Amiet einst für seine eigenen Gäste auf der Oschwand. 

Impressionen Vernissage

Begrüssung von Wolfgang Zäh, Direktor von bromer kunst (Foto: Simon Leibundgut)

Laudatio von Viola Radlach, Kunsthistorikerin und Co-Autorin des Cuno Amiet Werkkataloges (Foto: Simon Leibundgut)

Gäste lesen den Ausstellungstext im Foyer von bromer kunst (Foto: SImon Leibundgut)

Im grossen Saal von bromer kunst wurde anlässlich der Vernissage der Garten der Oschwand, Amiets Lebensmittelpunkt, nachempfunden (Foto: Simon Leibundgut)

Gäste lesen Cuno Amiets Biografie im Foyer (Foto: Simon Leibundgut)

Danny Hertach versetzte die Gäste mit seiner Jazzband, die mitreisenden Swing, Charleston, Jazz und Blues spielten, direkt in die Welt der roaring Twenties (Foto: Simon Leibundgut)

Danny Hertach mit seiner Jazzband (Foto: Simon Leibundgut)

Fritz Bigler rezitierte Romanauszüge des Emmentaler Mundartdichters Simon Gfeller (Foto: Simon Leibundgut)

Apéro im Blockhaus (Foto: Simon Leibundgut)

Apéro im Blockhaus (Foto: Simon Leibundgut)

Apéro - inspiriert durch das Kochbuch Anna Amiets und umgesetzt von Spitzenkoch Roc Greisler (Foto: Simon Leibundgut)

Die Krönung des Abends bildete ein grosser Geburtstagskuchen mit 150 Kerzen - selbstverständlich Cuno Amiet zu Ehren (Foto: Simon Leibundgut)

Die Krönung des Abends bildete ein grosser Geburtstagskuchen mit 150 Kerzen - selbstverständlich Cuno Amiet zu Ehren (Foto: Simon Leibundgut)

Die Krönung des Abends bildete ein grosser Geburtstagskuchen mit 150 Kerzen - selbstverständlich Cuno Amiet zu Ehren (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Chef de cuisine Roc Greisler und Gallery Managerin Julia Uti mit zufriedenen Besuchern (Foto: Simon Leibundgut)

René Brogli (Inhaber und Initiator von bromer kunst) an der Ausstellungseröffnung (Foto: Simon Leibundgut)

Yasmin Mattich (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Birgit Schneeberger (Mitarbeiterin bromer kunst) (Foto: Simon Leibundgut)

Evelyn Bangerter (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Pier Stuker (Projektleiter) (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher machen Selfies (#cunoandme) vor Cuno Amiets Selbstporträt (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher im Foyer vor Cuno Amiets Biografie in Text und Bild (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher lesen Cuno Amiets Biografie im Foyer (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher bewundern den Blumengarten im grossen Saal (Foto: Simon Leibundgut)

Besucher am Eröffnungsabend (Foto: Simon Leibundgut)

Zum Event
Zum Event

Über 600 Gäste durfte bromer kunst anlässlich der Vernissage am 28. März empfangen - eine Vielzahl Kunstinteressierte, die den Schweizer Künstler Cuno Amiet am Tage seines 150. Geburtstags feierten und würdigten. Viola Radlach, Kunsthistorikerin und Co-Autorin des Cuno Amiet Werkkataloges eröffnete die Ausstellung mit einer spannenden Einführung in das reiche Werk des Künstlers. bromer kunst offerierte nach der Eröffnungsrede einen Apéro - inspiriert durch das Kochbuch Anna Amiets und umgesetzt von Spitzenkoch Roc Greisler. Für das Rahmenprogramm hielt bromer kunst eine Überraschung bereit: Danny Hertach versetzte die Gäste mit seiner Jazzband, die mitreisenden Swing, Charleston, Jazz und Blues spielten, direkt in die Welt der roaring Twenties. Fritz Bigler rezitierte Romanauszüge des Emmentaler Mundartdichters Simon Gfeller, der im selben Jahr wie Amiet geboren wurde und mit dem Künstler befreundet war. Die Krönung des Abends bildete ein grosser Geburtstagskuchen mit 150 Kerzen - selbstverständlich Cuno Amiet zu Ehren.

 

Zum Künstler
Cuno Amiet
Solothurn, CH, 1868 — 1961

Cuno Amiet (28.3.1868, Solothurn - 6.7.1961, Oschwand) malte bereits mit 15 Jahren das erste Selbstbildnis. 1884 lernte er durch seinen Vater den Maler Frank Buchser kennen, bei dem er die folgenden zwei Jahre unterrichtet wurde. Im Herbst 1886 ging Amiet nach München und studierte dort an der Akademie der Bildenden Künste. 1887 begegnete er Giovanni Giacometti, der ein lebenslanger Freund für ihn wird. Im folgenden Jahr reisten sie zusammen nach Paris und Amiet begann ein Studium an der Académie Julian. Ab 1892 war Amiet jedoch zunehmend unzufrieden mit dem Akademieunterricht und entschied sich nach Pont-Aven zu gehen, wo er Gauguin und van Gogh entdeckte und die Grundlagen für seinen Kolorismus legte.
1894 konnte Amiet in der Kunsthalle Basel ausstellen, doch stiess seine Verwendung reiner Farben bei der Kunstkritik vorwiegend auf Ablehnung. 1898 erhielt er den Auftrag, ein Porträt Ferdinand Hodlers anzufertigen, wodurch ein intensiver Kontakt zu dem Künstler entstand und Amiet sich mit dem Jugendstil auseinandersetzte.
1905 stellte Amiet in der Galerie Richter in Dresden aus, wodurch die Brücke Künstler auf ihn aufmerksam wurden. 1906 wurde er von Erich Heckel zur Mitgliedschaft eingeladen und bereits im selben Jahr beteiligte er sich an der ersten Brücke-Ausstellung in Dresden.
1914 zeigte Amiet in einer Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich 124 Werke. 1919 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Bern verliehen. Heute gilt Cuno Amiet als einer der wichtigsten Wegbereiter der Klassischen Moderne in der Schweiz.

 

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