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Ferdinand Hodler

Bern, 1853 — 1918

Ferdinand Hodler (14.3.1853, Bern – 19.5.1918, Genf) war ein Schweizer Maler des Symbolismus und des Jugendstils. Hodler hat wie kein anderer Künstler in der Schweiz vor ihm dazu beigetragen, die Malerei im kulturellen Bewusstsein zu verankern. Mit provokativen Bildern hat er mehrmals Kunstskandale und längere intensive Diskussionen hervorgerufen. Mit seinen internationalen Erfolgen, dem Aufstieg zum Begründer eines «nationalen Stils», den viele als autochthone Kunst begrüssten, und als Präsident der GSMBA (Gesellschaft Schweizerischer Maler Bildhauer und Architekten), die zwischen 1910 und 1940 zu einer mächtigen Institution ausgebaut wurde, erlangte Hodler den Status des führenden Künstlers in der Schweiz. International blieb er ein Einzelgänger trotz seinen Verbindungen nach Paris und zu den Sezessionen von Wien und Berlin.

 

Ausstellungen (Auswahl)

2019/2020 Hinter dem Sichtbaren. Von der Romantik zum Symbolismus in der Schweiz, Bromer Kunst, Roggwil.
2019 Gustave Courbet, Ferdinand Hodler. Une rencontre, Musée Courbet, Ornans.
2018/2019 Hodler – Parallelismus, Musée Rath, Genf; Kunstmuseum Bern.
2016/2017 Hodler, Monet, Munch. Peindre l'impossible, Musée Marmottan Monet, Paris; Fondation Pierre Gianadda, Martigny.
2015 Ferdinand Hodler. Die heilige Stunde, Museum Georg Schäfer, Schweinfurt.

Literatur (Auswahl)

Hodler malt. Neue kunsttechnologische Forschungen zu Ferdinand Hodler, Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 2019.
Ferdinand Hodler. Eine symbolistische Vision, Ausst.-Kat. Kunstmuseum Bern; Museum der Bildenden Künste, Budapest, Ostfildern 2008.
Gabriela Christen: Ferdinand Hodler – Unendlichkeit und Tod. Monumentale Frauenfiguren in den Zürcher Wandbildern, Berlin 2008.

Kunstwerke
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