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Retrospektive - Urs Burki «Chaos und Ordnung. Werke von 1973 bis 2017»

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Urs Burki (*1945) promoviert in den 1970er-Jahren zum Doktor der Medizin. Zur selben Zeit entstehen seine ersten künstlerischen Arbeiten (u.a. Skulpturen, Malerei u. Performance) und Urs Burki bewegt sich in der jungen Kunstszene um Urs Lüthi, Luciano Castelli und Jean-Christoph Ammann. Fortan tritt der Künstler jedoch ausschliesslich als plastischer Chirurg an die Öffentlichkeit und macht vor allem mit «Openair»-Operationen auf sich aufmerksam. Eine retrospektive Ausstellung im Blockhaus Experimental Space hat auf über 300 Quadratmetern Einblicke in das Gesamtwerk von Urs Burki geboten.

Die kunsthistorische Einordnung Burkis lässt sich genauso schwer dezidieren wie die Beschreibung seiner Person. Seine Malereien, die Skulpturen oder Fotografien und seine performativen Inszenierungen lassen deutlich erkennen, dass in keiner seiner Schaffensphasen und bei keinem seiner Werke ein Drang nach Einordnung vorhanden war oder der Wille, einem Konzept gerecht zu werden. 

Künstlermonographie zu Urs Burki
Zur Ausstellung
Zur Ausstellung

Gleichzeitig zur Ausstellung erschien eine 560-seitige Künstlermonografie. Die umfassende Publikation präsentiert erstmals das Gesamtwerk von Urs Burki, welches bisher grösstenteils unter Verschluss gehalten worden ist. Christian Herren hat Urs Burki im Jahr 2013 kennengelernt und das Werk in Zusammenarbeit mit dem Künstler sowie dem Grafiker Pascal Schärli aufgearbeitet. In den letzten zwei Jahren hat der Grafiker Anatole Comte in Zusammenarbeit mit Christian Herren ein Buchkonzept erarbeitet und umgesetzt. Dabei ist ein objekthaftes Künstlerbuch entstanden, welches auf vier Betrachtungsrichtungen breite Einblicke in das reichhaltige Schaffen von Urs Burki bietet. Das Buch wurde auf Papierbögen analog gestaltet und in einem prozesshaften, additiven Verfahren umgesetzt. 

 

Weitere Informationen: ursburki.ch