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Buchpublikation

Rudolf Häsler – Ein Weltbürger 

Die im Juni 2017 in der bromer edition erschienene 476-seitige Künstlermonografie zu Rudolf Häsler stellt den Höhepunkt im Zuge unserer Bemühungen um das bemerkenswerte Oeuvre des aussergewöhnlichen Schweizer Künstlers dar.

Am 29. Juli 2017 würde Rudolf Häsler seinen 90. Geburtstag feiern. Das Jubiläum wurde zum Anlass genommen, mit einer reich illustrierten, in Leinen gebundene Monografie umfassende Einblicke in sein ereignisreiches Leben und sein avantgardistisches künstlerisches Schaffen im Realismus zu gewähren und einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Das Buch «Rudolf Häsler – Ein Weltbürger» kann zu einem Preis von 58.- zzgl. Versandkosten bei uns gekauft werden.

(Auch im Doppelpack mit dem Buch «Kuba – Freiheit oder Terror»erhältlich).

Zum Künstler
Rudolf Häsler
Interlaken, 1927 — 1999

Rudolf Häsler (29.7.1927, Interlaken - 18.1.1999, Sant Cugat del Vallès) war ab 1947 in Interlaken als Primarlehrer tätig. Gleichzeitig nahm er aber Malunterricht und reist durch Europa. 1952 gab er seinen Lehrerberuf auf und widmete sich komplett der Kunst. Reisen in die Sahara, nach Sevilla, Granada, Italien, Jugoslawien und Andalusien folgten. 1956 lernte er in Granada die Kubanerin María Dolores Soler kennen. 1957 reiste er mit ihr in ihre Heimatstadt Santiago de Cuba und heiratete sie dort. Fasziniert von dem Land, entschied sich Häsler in Kuba zu bleiben und gründete dort eine Familie.
Auf Kuba erlebte Häsler den Höhepunkt der Kubanischen Revolution von dessen Aufbruchsstimmung er selbst begeistert war. Er wollte sich aktiv an diesem gesellschaftlichen Wandel beteiligen und schloss sich einer Künstlergruppe an, die sich insbesondere der Kunst am Bau widmete. Weiter entwickelte er ein Konzept zum Aufbau einer landesweiten Keramik-Industrie, welches von der Regierung genehmigt wurde. Er stieg zum geschäftsführenden Berater im neugegründeten Nationalinstitut für Kunstgewerbe auf und wurde 1960 zum Direktor befördert. Nach dem argentinischen Revolutionshelden Ernesto «Che» Guevara, der damalige Industrieminister, war Häsler damals der zweithöchste ausländische Abgeordnete im kubanischen Staat.

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