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Johann Robert Schürch
Aarau, 1895 — 1941

Johann Robert Schürch (1895, Aarau – 1941, Ascona) verlor schon früh seinen Vater und seine beiden Schwestern, weshalb er eine enge Beziehung zu seiner Mutter entwickelte. Mit ihr zog er sich 1922 für seine künstlerische Weiterentwicklung zehn Jahre in Monti bei Locarno zurück und lebte dort weitgehend isoliert und in ärmlichen Verhältnissen. In dieser Zeit fand er zu seinem eigenen ausdrucksstraken Stil, den er vorwiegend in Feder- und Tuschezeichnungen umsetzte. 1934 ging Schürch nach Ascona und fand dort schnell Anschluss in den ansässigen Künstlerkreisen um Werefkin.
Als Inspirationsquelle diente Schürch der literarische Realismus, durch den er die Protagonisten für seine pessimistische, visionär-groteske Bildwelt fand. So entstanden derbe Porträts, die stilistisch der Neuen Sachlichkeit nahestehen, aber auch surrealistische Fantasieszenen. In seinen Arbeiten schwingt stets ein sozialkritischer Ton mit, durch den Schürch auf die damaligen Missstände hinweist.

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