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Intro

Sommerfest

bromer kunst freute sich am Freitag, den 30. Juni, eine kulinarische und musikalische Reise nach Spanien anzutreten und den Sommer zu feiern.

Ein musikalisches Trio begleitete die Soirée mit spanische Rhythmen.  

Roc Greisler verwöhnt die Gäste mit süsser, sommerlicher Kulinarik. 

Die Gäste besuchen vom Foyer aus die Ausstellungsräume der Rudolf Häsler Retrospektive.

Der glückliche Gewinner der Fotografie «Glück» (2017) des Schweizer Naturfotografen Roland Fürst

Buchcover der bei edition bromer erschienenen Künstlermonographie «Rudolf Häsler – Ein Weltbürger»

Die Gäste geniessen das Sommerfest in der Aussenanlage von bromer kunst.

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Die Gäste hatten die Gelegenheit, die Ausstellungen «Rudolf Häsler – Retrospektive» und «Roland Fürst – Naturfotografien» in dieser vorgezogenen Finissage gemeinsam mit den Kuratoren zu besichtigen und erhielten erstmals Einblicke in die 476-seitige Künstlermonografie zu Rudolf Häsler, welche in der bromer edition erschienen ist. Das Buch «Rudolf Häsler – Ein Weltbürger» kann auf Anfrage erworben werden.

Das Sommerfest stellte zudem die Startphase eines Erweiterungsbaus dar: ab Mitte Juli entstanden im Obergeschoss des Haupthauses weitere 160 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

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Rudolf Häsler
Interlaken, 1927 — 1999

Rudolf Häsler (29.7.1927, Interlaken - 18.1.1999, Sant Cugat del Vallès) war ab 1947 in Interlaken als Primarlehrer tätig. Gleichzeitig nahm er aber Malunterricht und reist durch Europa. 1952 gab er seinen Lehrerberuf auf und widmete sich komplett der Kunst. Reisen in die Sahara, nach Sevilla, Granada, Italien, Jugoslawien und Andalusien folgten. 1956 lernte er in Granada die Kubanerin María Dolores Soler kennen. 1957 reiste er mit ihr in ihre Heimatstadt Santiago de Cuba und heiratete sie dort. Fasziniert von dem Land, entschied sich Häsler in Kuba zu bleiben und gründete dort eine Familie.
Auf Kuba erlebte Häsler den Höhepunkt der Kubanischen Revolution von dessen Aufbruchsstimmung er selbst begeistert war. Er wollte sich aktiv an diesem gesellschaftlichen Wandel beteiligen und schloss sich einer Künstlergruppe an, die sich insbesondere der Kunst am Bau widmete. Weiter entwickelte er ein Konzept zum Aufbau einer landesweiten Keramik-Industrie, welches von der Regierung genehmigt wurde. Er stieg zum geschäftsführenden Berater im neugegründeten Nationalinstitut für Kunstgewerbe auf und wurde 1960 zum Direktor befördert. Nach dem argentinischen Revolutionshelden Ernesto «Che» Guevara, der damalige Industrieminister, war Häsler damals der zweithöchste ausländische Abgeordnete im kubanischen Staat.