Direkt zum Inhalt
Intro

Robert Zünd

Luzern, 1827 — 1909

Robert Zünd  (3.5.1827, Luzern - 15.1.1909, Luzern) zählt zu den wichtigsten Landschaftsmaler Europas im 19. Jahrhundert. Seine ersten Begegnungen mit Kunst erfuhr er im Atelier von Jakob Schwegler (1793–1866), welcher ihm Zeichen- und Malunterricht gab. Der Nidwaldner Maler Joseph Zelger riet ihm 1848 nach Genf zu ziehen, wo Zünd mit den bekannten Schweizer Künstler François Diday und Alexandre Calame Bekanntschaft machte und auch bei diesen unterrichtet wurde. Im Jahre 1852 reiste Zünd nach Paris und fand in Werken niederländischer und französischer Meister des 17. Jahrhunderts neue Inspirationsquellen. Etwa zehn Jahre später, zog sich Zünd am Stadtrand von Luzern zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1909 lebte. 
Eine besondere Naturnähe und einen detaillierten, äusserst naturalistischen Malstil machen Zünds Kunstschaffen aus. Dabei beachtete er insbesondere die Grundsätze der klassischen Kompositionslehre. Der Künstler ist bekannt für seine atmosphärischen und lichtdurchfluteten Landschaftsmalereien. Seine Motive beinhalten oftmals bäuerliche Szenen oder Landschaften, die sich jedoch durch die Abwesenheit jeglicher Anzeichen der Industrialisierung oder Technologisierung auszeichnen.

Kunstwerke
Kunstwerke